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Der Arbeitsplatzrechner

Zentrale Einheit des Bildschirmarbeitsplatzes ist der PC. In der Regel steht heute unter dem Arbeitstisch ein normaler Desktop-PC, zunehmend sieht man aber auch Notebooks, die als Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden.

Sehr wichtig ist in beiden Fällen eine gute Geräuschdämmung der Geräte bzw. leise Lüfter. Bei der Anschaffung ist daher auf die Einhaltung der entsprechenden aktuellen TCO-Normen zu achten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Wenn das Gerät beim Einschalten oder bei hoher CPU-Auslastung wie eine Kreissäge klingt, ist ein entspanntes Arbeiten nicht möglich.

Auch eine gute Erreichbarkeit der verschiedenen Anschlüsse ist erforderlich. Auch die Energiespar-Optionen sind durch die aktuelle TCO 05-Norm verschärft worden.

Der Desktop-PC

Die meisten Desktop-PCs haben heute auf der Vorderseite des Gerätes einige USB-Anschlüsse, die ermöglichen, Speicherstifte oder Anschlusskabel von selten gebrauchten Peripherie-Geräten (Fotoapparat, externe Festplatte usw.) ohne Verrenkungen anschließen zu können. Man sollte beim Aufstellen des Computers darauf achten, dass CD- oder DVD-Laufwerke und die USB-Anschlüsse auch vom Arbeitstisch aus gut erreichbar sind.

Zu vielen Schreibtischmodellen gibt es als Zubehör Halterungen für den PC, die eine Reinigung unter dem Gerät ermöglichen bzw. den PC etwas höher rücken, so dass man die Wechsellaufwerke und die Anschlussbuchsen besser erreicht. Es gibt auch spezielle Ständer zu diesem Zweck.

Auf keinen Fall darf der Computer so stehen, dass er den Beinraum unter dem Arbeitstisch einschränkt!

Notebooks

Notebooks stellen eine Besonderheit dar, da sie eigentlich nicht als Arbeitsplatzrechner gedacht sind.  Sie werden aber zunehmend auch im Büro eingesetzt, so dass auch hier auf ergonomisches Arbeiten geachtet werden muss. Als dauerhafte Arbeitsplatzrechner sind sie nicht geeignet, da sie die ergonomischen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze nicht erfüllen!

Die Tastaturen von Notebooks entsprechen in der Regel nicht den Anforderungen der Bildschirmarbeitsverordnung, da sie nicht getrennt aufstellbar und nicht neigbar sind und meistens zu kleine Tasten haben. Auch ist aufgrund der Farbgebung - meist dunkel mit hellen Tasten bzw. selten kontrastreich genug - kein für die Augen entspanntes Arbeiten möglich. Abhilfe schafft hier der Anschluss einer externen Tastatur. Auch der Anschluss einen externen Monitors ist erforderlich, wenn der Bildschirm zu klein ist und daher die Lesbarkeit der Zeichen nicht mehr in erforderlichem Maß gegeben ist. Sinnvoll ist die Anschaffung einer sog. "Docking-Station", an die die externen Geräte angeschlossen werden und die die Verwendung des Notebooks am Arbeitsplatz einfacher macht.

Bei der Anschaffung eines Notebooks sollte darauf geachtet werden, dass der Bildschirm NICHT, wie heute leider häufig der Fall, hochglänzend ist. Durch praktisch unvermeidbare Spiegelung von Lichtquellen ist mit diesen Displays kaum ein vernünftiges Arbeiten möglich.

Auf dem Markt angebotene "Ständer" für Notebooks, die das Display in eine erhöhte Position bringen sollen, halten wir nur bei kleinen Displays eventuell für sinnvoll.

 

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