Der Arbeitsplatzrechner

Zentrale Einheit des Bildschirmarbeitsplatzes ist der PC. In der Regel steht heute unter dem Arbeitstisch ein normaler Desktop-PC, zunehmend sieht man aber auch Notebooks, die als Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden.

Sehr wichtig ist in beiden Fällen eine gute Geräuschdämmung der Geräte bzw. leise Lüfter. Bei der Anschaffung ist daher auf die Einhaltung der entsprechenden aktuellen TCO-Normen zu achten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Wenn das Gerät beim Einschalten oder bei hoher CPU-Auslastung wie eine Kreissäge klingt, ist ein entspanntes Arbeiten nicht möglich.

Auch eine gute Erreichbarkeit der verschiedenen Anschlüsse ist erforderlich. Auch die Energiespar-Optionen sind durch die aktuelle TCO 05-Norm ebenfalls verschärft worden.

1. Der Desktop-PC

Desktop-PCs haben heute in der Regel auf der Vorderseite des Gerätes einige USB-Anschlüsse, die ermöglichen, Speicherstifte oder Anschlusskabel von selten ge­brauchten Peripherie-Geräten (Fotoapparat, externe Festplatte usw.) ohne Ver­renkungen anschließen zu können. Man sollte beim Aufstellen des Computers darauf achten, dass ggf. vorhandene DVD-Laufwerke und die USB-Anschlüsse auch vom Arbeitstisch aus gut erreichbar sind.

Zu vielen Schreibtischmodellen gibt es als Zubehör Halterungen für den PC, die eine Reinigung unter dem Gerät ermöglichen bzw. den PC etwas höher rücken, sodass man die Wechsellaufwerke und die Anschlussbuchsen besser erreicht. Es gibt auch spezielle Ständer zu diesem Zweck.

Auf keinen Fall darf der Computer so stehen, dass er den Beinraum unter dem Ar­beitstisch einschränkt oder man sich daran stoßen kann!

2. Notebooks

Ergonomisch günstige Lösung für Verwendung eines Notebooks als Arbeitsplatzrechner

Notebooks stellen eine Besonderheit dar, da sie eigentlich nicht als Arbeitsplatzrechner gedacht sind. Sie werden aber zunehmend auch im Büro eingesetzt, so dass auch hier auf ergonomisches Arbeiten geachtet werden muss. Als dauerhafte Arbeitsplatzrechner sind sie nicht geeignet, da sie die ergonomischen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze nicht erfüllen!

Damit Notebooks einen Arbeitsplatzcomputer auch im Hinblick auf die ergonomischen Anforderungen ersetzen können, müssen sie folgende Anforderungen erfüllen:

  • Sie benötigen am festen Arbeitsplatz eine getrennte, frei aufstellbare Tastatur.
  • Bei kleinen Displays ist ebenfalls ein getrennt aufstellbarer großer Bildschirm notwendig, um Fehlhaltungen vorzubeugen.
  • Gute Notebookständer haben eine flexible Höheneinstellung und ermöglichen eine optimale Körper- und Kopfhaltung zum Bildschirm.
  • Notebook-Tastaturen müssen einen ausreichenden Abstand der Tastenmitten haben und sich fehlerfrei bedienen lassen.

Die Tastaturen von Notebooks entsprechen in der Regel nicht den o.g. Anforderungen. Auch ist aufgrund der Farbgebung - meist dunkel mit hellen Tasten bzw. selten kontrastreich genug - kein für die Augen entspanntes Arbeiten möglich. Abhilfe schafft hier der Anschluss einer externen Tastatur. Auch der Anschluss einen externen Monitors ist erforderlich, wenn der Bildschirm zu klein ist und daher die Lesbarkeit der Zeichen nicht mehr in erforderlichem Maß gegeben ist. Sinnvoll ist die Anschaffung einer sog. „Docking-Station“, an die die externen Geräte angeschlossen werden und die die Verwendung des Notebooks am Arbeitsplatz einfacher macht.

Bei der Anschaffung eines Notebooks sollte darauf geachtet werden, dass der Bild­schirm NICHT hochglänzend ist, da solche Notebooks i.d.R. nur für Multimediaanwendungen gedacht sind und nicht für Büroarbeit. Durch praktisch unvermeidbare Spiegelung von Lichtquellen ist mit diesen Displays kaum ein ver­nünftiges Arbeiten möglich.

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