Der Vorlagenhalter

Ergonomisch günstig angeordneter Vorlagenhalter

Häufig dienen handschriftliche oder auch gedruckte Texte oder Zahlenmaterial als Vorlage für die Übertragung zum Computer. Hierbei ist zu beachten, dass auf­grund der zahlreichen notwendigen Blickwechsel vom Bildschirm zum Konzept der Kontrast der Schriftzeichen auf dem Papier möglichst hoch sein sollte, um eine vorzeitige Ermüdung der Augen zu verhindern. Besonders ungünstig wäre daher z.B. ein mit Bleistift auf Recyclingpapier geschriebenes Konzept.

Zur Vermeidung gesundheitsschädlicher und stark ermüdender Körperhaltungen sollten bei Bildschirmarbeitsplätzen, bei denen auch nach Vorlage geschrieben wird, Konzepthalter verwendet werden. Diese müssen so angebracht sein, dass ständiges Kopfdrehen ebenso vermieden wird wie eine häufige Nah-Fern-Adapta­tion des Auges, d.h. sie sollten etwa auf gleichen Augenabstand wie der Bild­schirm ausgerichtet werden und dicht neben dem Bildschirm stehen.

Weiterhin ist wichtig, dass das Konzept auf dem Halter sicher fixiert werden kann. Er darf nicht ungewollt seine Position verändern und muss vibrationsfrei an­gebracht sein. Konzepthalter müssen so stabil sein, dass nachträgliche handschriftliche Ände­rungen des Konzeptes problemlos möglich sind.

Häufig werden Vorlagen zwischen Tastatur und Bildschirm abgelegt, entweder mit oder ohne Unterlage dafür. Vorteil dieser Lösung ist, dass keine seitlichen Kopfbewegungen notwendig sind, um die Vorlage zu lesen, der für uns schwerer wiegende Nachteil ist jedoch, dass die Augen ständig den Sehabstand anpassen müssen, was zu Ermüdungserscheinungen führt.

 

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