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Live Dabei! - Berichte einiger Tutorinnen

Ein Informationswochenende in Clausthal

Nachdem die Schülerin Nadia am Samstag abend angekommen war, begleitete ich sie zunächst zum Gästehaus Kühn, in dem sie die nächsten beiden - zugegebener Maßen kurzen - Nächte verbringen und das Frühstück zu sich nehmen würde. Die Hausmutter händigte ihr den Haustürschlüssel aus und wir machten uns zunächst zu Fuß auf Entdeckungsreise durch Clausthal. Unsere angeregte Unterhaltung über das Studium generell und Besonderheiten von Clausthal wurden immer nur kurz unterbrochen um mal auf jenes Institut, das Kino, oder die Mensa aufmerksam zu machen.

Um einen Eindruck zur Wohnsituation in den Wohnheimen zu erhalten, besuchten wir einen Kommilitonen von mir, Falko, der uns auch prompt durch das Heim führte und vieles über Mietpreise, Zimmergrößen und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten zu erzählen wusste.

Wir ließen den Abend ausklingen, indem wir in der Gemeinschaftsküche des Wohnheims einige Gesellschaftsspiele begannen, zu denen sich nach kurzer Zeit noch mehrere Mitbewohner gesellten.

Den Sonntag Vormittag verbrachten wir mit der Besichtigung des Bergwerksmuseums in Zellerfeld, mit anschließender Führung durch einen mit Originalteilen nachgebauten Stollen. So mit Wissen beladen ging´s gegen Mittag dann wieder zu Falko ins Wohnheim, um mit dem allgemeinen Vorurteil aufzuräumen, dass sich Studierende immer nur von Fertigspeisen wie der beliebten Fertigpizza für den Backofen oder Ähnlichem ernähren. Wir zauberten ein sehr leckeres chinesisches Gericht, zu dem wir auch gleich noch einen anderen Kommilitonen, Christian, einluden, der viel über sein Auslandsemester in Stockholm erzählen konnte.
Nach dem Essen beschlossen wir, noch eine kleine Fahrradtour an den Teichen entlang zu machen, von denen sich mehr als 60 Stück in und um Clausthal gruppieren. Den Abend ließen wir wieder mit Gesellschaftsspielen ausklingen, oder sollte ich besser sagen: einleiten...?!

Am Montag sammelte Nadia bei der Studienberatung der TU und einer Vorlesung einige Informationen und Eindrücke. Nach dem Essen in der Mensa besuchten wir noch ein Institut, durch das uns ein freundlicher Assistent führte. Er zeigte uns viele Versuchsstände und erläuterte, woran dort jeweils geforscht wird. Er informierte Nadia über verschiedenste Jobs, mit denen Studenten als wissenschaftliche Hilfskräfte ihr Fachwissen und ihr Bankkonto aufbessern können.

Damit ging auch ihr Besuch hier bei uns in Clausthal zu Ende. Sie nimmt viele neue Eindrücke mit nach Hause, die ihr bei der weiteren Zunkunftsplanung sicher hilfreich sind.

S. J., Maschinenbaustudentin

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Live dabei!

Besuch der TUC am 4./5. Juni 2003

Am 4. und 5. Juni 03 besuchte die Abiturientin Siw die TU Clausthal. Hier wollte sie sich näher über den Studiengang Energiesystemtechnik informieren. Durch eine frühere Teilnahme an Schülerinformationstagen kannte sie die Stadt bereits.

Trotz der Nachfrage, ob sie denn Hilfe bei der Zimmersuche bräuchte, hatte sie bis zu ihrer Ankunft leider noch nichts gefunden. Der erste Schritt war also die gemeinsame Zimmersuche, sie konnte dann im Gästehaus der methodistischen Gemeinde übernachten.

Danach stand ein Gespräch mit Herrn W., Assistent am Institut für Elektrische Energietechnik auf dem Programm. Da Herr W. selbst nicht in Clausthal studiert hat, konnte er Siw einen Vergleich mit anderen Hochschulen und eine Diskussion über Vor- und Nachteile des recht breitgefächerten Studienganges Energiesystemtechnik liefern.

Danach hörte sie die Vorlesung Elektizitätswirtschaft. Diese ist im Hauptdiplom vorgesehen und wird von einem Privatdozenten gehalten (über Privatdozenten / Exotenvorlesungen war auch gesprochen worden). Anschließend hat sie die Gelegenheit zum Gespräch mit fortgeschrittenen EST-Studenten intensiv genutzt. Nach einer Abendessenspause wurden diese an einem der Teiche noch fortgesetzt. Mit einer Wohnheimsbesichtigung und dem Besuch einer Studentenfeier klang der Tag aus.

Am nächsten Morgen hatten wir einen Termin bei Herrn Prof. Scholz, Institut für Energieverfahrens- und Brennstofftechnik. Hier sollte sie noch die thermische Seite des Studienganges kennenlernen. Da sich Prof. Scholz verspätet hatte, nahm sich zuerst sein Assistent Herr Harnaut unserer an. Hier ging es vornehmlich um die regenerative Energietechnik und Siws Bedenken, wie viele Vorkenntnisse sie zu solch einem Studium bräuchte. Später hat er ihr noch die Halle gezeigt und die Anlagen dort erläutert. Prof. Scholz hat sich im Anschluß sehr viel Zeit genommen, um ausführlich seine Meinung zum Bedarf an Energie(technik) und zu den Studienmöglichkeiten in Clausthal darzulegen. Da er nicht das Gefühl vermittelte, mit aller Kraft Studenten zu werben, war dieses Gespräch sicher sehr aufschlussreich.

Danach hörte Siw noch einen Teil der Vorlesung Brennstofftechnik, ein sehr praxisnah gehaltenes Fach aus dem Hauptdiplom. Anschließend besuchte sie die Vorlesung Technische Mechanik I, eine der "Hürden" aus dem Vordiplom. Hier wird der Stoff recht theoretisch vermittelt. Passend dazu gab es am Nachmittag noch ein Tutorium zur TM I. Wie sie später schrieb, haben ihr diese zwei Tage sehr geholfen, den Studiengang und das Leben in Clausthal einzuschätzen, so dass sie ein Studium hier "auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen" möchte.

C.M., Studentin der Energiesystemtechnik

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